September - Dezember 2002
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Jaramar
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"Ich mache die Lieder zu meinen eigenen,
um sie in Gefühle einzuwickeln." Jaramar
Als eine andere Form, das Lied zu hören, zu fühlen und zu verstehen hat die mexikanische Kritik die Kunst von Jaramar, einer der bedeutendsten Sängerinnen Mexikos, bezeichnet. Vor allem live bewege sie ihr Publikum durch die tiefe Authentizität ihres Vortrages.

Bereits vor mehr als 20 Jahren entdeckte Jaramar die "alte Musik" des Mittelalters und der Renaissance als reiche Inspirationsquelle für ihre Kunst. Heute stellt sie zeitgenössische Versionen von Liedern vor, die die spanischen Eroberer dereinst nach Mexiko brachten und die auf mittelalterliche Gesangstraditionen Europas zurückgehen. Damals schon waren diese Lieder Fusionen: christliche Kirchen- und Volksmusik war in Spanien auf die Lieder der sephardischen Juden und der Mauren Nordafrikas getroffen. Jaramar mixt historische Instrumente mit Synthesizern, verknüpft jahrhundertealte Traditionen mit moderner Technik. Daneben arbeitet sie mit avantgardistischen Theatertruppen wie der Tanzkompagnie Contempodanza zusammen und widmet sich traditionellen mexikanischen Balladen.

>> Haus der Kulturen der Welt

19. Oktober 2002, 20.00 Uhr
Eintritt: 13 Euro / erm. 10 Euro

Jaramar
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