September - Dezember 2002
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Pyramide, axolote und "Crack" in der jüngeren mexikanischen Architektur
Von Susanne Dussel und José Morales Saravia
Moderne - Start
Nicht nur die Geschichte der Völker sei symbolisch, versicherte Octavio Paz in "Postdata" (1969), sondern auch ihre Geographien. Die geographischen Umrisse Mexikos ähneln - als ob eine geheime Beziehung zwischen natürlichem Raum und symbolischer Geometrie bestünde - der Pyramide: eine geometrische Metapher des Kosmos, die im magnetischen Raum gipfelt, der ihre höchste Plattform ist. In diesem Raum-Heiligtum erscheinen noch die alten Götter und es werden ihnen Opfer dargebracht. Die Pyramide stellt für sie die Kontinuität menschlicher wie kosmischer Zeit sicher. Die Form der abgeflachten Pyramide findet ihre Erklärung in dieser Tatsache.

Paz kritisiert die Pyramide, er sieht hinter diesem Symbol die Kristallisation der Macht in ihren autoritären und institutionellen Formen. ...

... Gibt es eine Verwandtschaft zwischen der sogenannten Crack-Generation und der jüngsten Generation mexikanischer Architekten? ....

... Haben auch die neuen Architekten die von Octavio Paz vorgestellte Kritik der Pyramide verinnerlicht? ...
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 © Gerhard Haupt / + zoom

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Biographische Angaben:

Susanne Dussel ist Architektin und Architekturhistorikerin mit Abschluss der Autonomen Nationaluniversität Mexikos (UNAM). Sie hat über den deutschen Architekten Max Cetto ein Buch und Artikel über moderne Architektur in Lateinamerika und Deutschland publiziert.

José Morales Saravia ist Privatdozent für spanische und hispano-amerikanische Literatur. Derzeit vertritt er die Professur für Romanische Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Er veröffentlichte Studien über Essayistik, Romanliteratur und Poesie.

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